Elbe

Unsere traditionelle Elbpachtstrecke ist rot markiert. Die Lücken sind durch die Einrichtung von Schutzgebieten entstanden

Das Wehr trennt den Tidenhub der Unterelbe vom natürlich zu Tal fließenden Elbstrom. Für den ziehenden Fisch ist, 1960 mit dem Wehr, eine Fischtreppe auf der niedersächsischen Seite gebaut worden, die Ende der 90iger Jahre dem Stand der Technik angepasst wurde,

Wir Angler vom VdS-Geesthacht haben mit unserer Pachtstrecke an der Elbe nun die seltene Gelegenheit 2 ganz unterschiedliche Angelreviere vor der Haustür zu haben!

Oberhalb vom Wehr, der gleichmäßig fließende Strom mit seinen ruhigen Flachwasserzonen und dem Geesthachter Hafen. Unterhalb vom Wehr, das sauerstoffreiche Wasser mit ständig wechselnden Wasserständen und Strömungen.

Die wichtigsten Fische sind für uns Aal, Barsch, Brassen, Hecht, Rotauge und Zander, was nicht darüber hinweg täuscht, das die Artenvielfalt in unserem Pachtgewässer groß ist. Die mit unserer Hilfe von der Stadt Geesthacht erstellten Fischtafeln am Elbufer geben darüber Auskunft. Hege- und Besatzmaßnahmen der Vereine und einschlägiger Verbände helfen der Elbe weiter, verlorene Fischarten zurück zu gewinnen.

Seit der Wende 1989 ist die Elbe, besonders unterhalb vom Wehr, bedingt durch die reinigende Kraft der Gezeiten und der Sauerstoffanreicherung durch den Elbfall deutlich sauberer geworden. Was für die professionelle Elbfischerei wie Grube in Hopte gut ist, gilt auch für uns, der Elbfisch ist wieder eßbar und der Stint im März sowieso.

Seit 1929 angeln unsere Vereinsmitglieder mit wechselvollen Eindrücken in der Elbe. Die giftige Abwassereinleitung durch die nahen Munitionsfabriken im Krieg und die großräumige Wasserverschmutzung aller Elbanreiner mit dem Wiederaufbau, hat die Elbe viele Jahre zum Abwasserkanal degradiert. Heute haben wir wieder unsere Elbe von 1929.